Frau stirbt bei Feuer im Einfamilienhaus

Veröffentlicht in Aktuelles

(fwke) Um 11.00 Uhr wurde die Wehr Kellinghusen mit der Meldung „Rauchentwicklung aus Gebäude, eine vermisste Person“ in die Hermannstraße gerufen.
Bei Ankunft des Einsatzleiters und Wehrführer Carsten Kautz war lediglich eine geringere Rauchentwicklung aus den geschlossenen Fenstern wahrzunehmen. Erst nach der Erkundung der ersten Atemschutztrupps war klar, dass in den Räumen des Erdgeschosses schon ein intensives Feuer wüten musste.
Bei dem kriechenden Vorgehen mit dem Strahlrohr durch den hinteren Eingang war höchste Vorsicht im Brandraum geboten. Wie zu erwarten kam es zu einem Flammenüberschlag im Deckenbereich der Wohnung, der hellere Rauch verfärbte sich tiefschwarz und die Atemschutzträger mussten aufgrund des massiven Hitzeentwicklung die Räumlichkeiten kurzfristig verlassen.
Von außen wurden die mit Jalousien verschlossenen Fenster gewaltsam geöffnet, um die Hitze und den Rauch für eine weitere Personensuche zu reduzieren.
Durch die Nachalarmierung weiterer Kräfte aus Wrist, Lockstedter Lager, Mühlenbarbek und Itzehoe standen dann genügend Feuerleute mit Atemschutzgeräten für den weiteren langwierigen Innenangriff zur Verfügung.
Durch die enorme Rauchentwicklung aus dem Brandhaus veranlasste die Leitstelle eine Warnung der Bevölkerung, sie möge im nördlichen Bereich Kellinghusens wegen des Feuers Fenster und Türen geschlossen halten.

Mit Hilfe der Drehleiter wurde über dem Brandraum diverse Dachziegel entfernt, um sicher zu gehen, dass die Flammen sich nicht bis dorthin durchgefressen hatten.
Trotz des Einsatzes von Wärmebildkameras, Hochdrucklüftern und mehreren Strahlrohren wurde es dann eine traurige Gewissheit, dass die Frau das Feuer nicht überlebt hatte.
Neben den vielen aufgefahrenen Feuerwehrfahrzeugen waren weitere Helfer vor Ort: Drei Rettungswagen, Notarzt, Polizei und Notfallseelsorger.
Der Amtswehrführer und stv. Kreisbrandmeister machten sich ein Bild der Lage. Zwei Vertreter des Energieversorgers schalteten das Haus komplett stromlos. Die verstorbene Frau wurde von einem Bestattungsunternehmen geborgen. Die Experten der polizeilichen Brandermittlung nahmen vor Ort erste Untersuchungen vor. Zu Schadenshöhe und Brandursache gibt es bisher keine Angaben.
(Text: FF Kellinghusen; Bilder: FF Kellinghusen & FF Lockstedter Lager)

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