Aktuelles

TH WASSERAm Mittwochabend zogen heftige Regenfälle mit bis zu 30 L/m² in einer Stunde über weite Teile des Kreisgebietes.
Auch die Gemeinden Hohenlockstedt und Lohbarbek blieben von den Wassermassen nicht verschont.
Bereits um kurz nach 19 Uhr wurden die Wehren Lockstedter Lager und Lohbarbek zusammen in den Lohbarbeker Scheperkamp alarmiert, wo das Untergeschoss eines Einfamilienhauses drohte mit Wasser vollzulaufen.

Binnen weniger Minuten kamen weitere Einsätze in beiden Gemeinden hinzu, die sich bis in die Nacht hineinzogen.
Die Ortsfeuerwehr Lockstedter Lager rückte hierbei insgesamt 15-mal zu überwiegend vollgelaufenen Kellern in beiden Gemeindegebieten aus.
Gegen 23:40 Uhr kam es im Bückener Weg zusammen mit dem Wasserzweckverband Hohenlockstedt-Hohenwestedt, zu einer Lageerkundung.
Vor Ort drohte, wie auch im Ridderser Weg, das Regenrückhaltebecken überzulaufen und die angrenzende Kreisstraße zu blockieren,
welches sich aufgrund der nachlassenden Regenfälle glücklicherweise dann jedoch stabilisierte.

Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Lockstedter Lager konnten gegen 00:30 Uhr daraufhin ohne weiter tätig werden zu müssen,
wieder in die Feuerwache einrücken.

Eingesetzte Kräfte:
Ortsfeuerwehr Lockstedter Lager
- ELW, LF16/12, MLF, MTW

Feuerwehr Lohbarbek
- StLF, MTW

Kommissarischer Amtswehrführer Amt Kellinghusen
Wasserzweckverband Hohenlockstedt-Hohenwestedt

Am Samstagnachmittag brannte in der Walderseestraße ein direkt an ein Wohnhaus angrenzendes Holzcarport. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Unterstand in Vollbrand, so dass die Einsatzleitung umgehend weitere Feuerwehren nachalarmieren ließ.
Ein PKW und im Carport lagernde Gegenstände wurden ein Raub der Flammen. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindert werden, es entstand dennoch geringer Gebäudeschaden.
Rechtzeitig konnte der Angriffstrupp eine Gasflasche bergen, die sich in der Brandruine befand und diese in einem Gartenpool kühlen. Mit zwei rückwärtig eingesetzten Strahlrohren konnte die Brandausbreitung über die Hecken der Grundstücke abgewendet werden.
Zur Ermittlung der Brandursache und Schadenhöhe hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Walderseestraße war während der Löscharbeiten teilweise voll gesperrt.
Zwei Feuerwehrkameraden wurden während der Löscharbeiten hitzebedingt durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung!
Die Wehren aus Hohenaspe und Kellinghusen konnten den Einsatz auf der Anfahrt abbrechen. Vielen Dank für die Unterstützung.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Hohenlockstedt
* Lockstedter Lager
* Hungriger Wolf – Bücken
* Springhoe-Hohenfiert
* Ridders
Freiwillige Feuerwehr Lohbarbek
Freiwillige Feuerwehr Hohenaspe
Freiwillige Feuerwehr Kellinghusen
Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH
Polizei
Doku-Team KFV Steinburg
Technische Kreisfeuerwehrzentrale Steinburg

(Gemeinde Hohenlockstedt) Ein Fenster für die Feuerwache mit dem ehemaligen Wappen der Gemeinde Hohenlockstedt soll restauriert werden.
Hierfür werden kleine und große Spenden erbeten, die auf folgendes Konto der Amtskasse überwiesen werden können:

IBAN: DE84 2225 0020 0040 0015 65

Verwendungszweck: 1.130000.178000 Spende Fenster

SHZ 07052021
Pressequelle: Nordeutsche Rundschau/SHZ

(KFV-Steinburg) Es war kurz nach 3 Uhr am Muttertag, 9.5.2021, als die Bewohner des Hotels Seelust in Hennstdt durch knallende Geräusche geweckt wurden. Auf der gegenüberliegenden Straßeseite stand das Wohnwirtschaftsgebäude mit einem Reetdach im Vollbrand.

Nach Absetzen des Notrufes an die Feuerwehr konnte die Bewohnerin die im gefährdeten Nachbargebäude untergebrachten drei Pferde auf eine Freifläche in Sicherheit bringen. Das brennende Haus war nicht bewohnt. Durch den starken Funkenflug bestand anfangs eine Gefahr für das Bitumendach des nur 20m entfernten Hotels. Die Bewohner benässten es mit einem Gartenschlauch und später die eingetroffenen Helfer mit einem Strahlrohr.

Das Hotel blieb von Schäden verschont. Aufgrund der Lage erhöhte die Leitstelle auf das Stichwort FEUER 2, sodass in kurzer Zeit um die 60 Helfer von den Feuerwehren aus Hennstedt, Poyenberg Lockstedter Lager, Rettungsdienst und Polizei vor Ort waren. Die Wasserversorgung wurde durch einen Hydranten und einer längeren, zweifachen B-Leitung aus dem nahegelegenen See sichergestellt. Dadurch konnten 5 C-Rohre und ein Werfer umfassend eingesetzt werden, teilweise unter Atemschutz. Dafür standen den Wehren über 15 Atemschutzgeräteträger zur Verfügung. Da bei Ankunft der Löschkräfte das Dach über dem Wirtschaftsteil des Reetdachhauses bereits eingestürzt war, konnte durch die weitere rasante Ausbreitung der Flammen im Reet der Rest des Gebäudes nicht mehr gerettet werden.

Abschließend wurde mit einem Bagger die freistehenden Wände eingerissen und letzte Glutnester abgelöscht. Vorteilhaft für die Löscharbeiten war sicherlich die fast windstille Wetterlage in der Nacht. Dankbar wurden die angebotenen Getränke aus dem Hotel angenommen. Noch während des Einsatzes nahmen Kräfte des Kriminaldauerdienstes aus Pinneberg die Ermittlungen vor Ort auf. Ein Vertreter des Energieversorgers kümmerte sich um die Sicherheit einer Gasleitung. 


Zur Schadenshöhe und Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Noch während der Löscharbeiten hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Einsatzleiter: Olaf Schneidereit, stellv. Wehrführer FF Hennstedt

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr Hennstedt

Feuerwehr Poyenberg

Feuerwehr Hohenlockstedt (Lockstedter Lager)

stellv. Amtswehrführer

Feuerwehrtechnische Zentrale

Rettungsdienst (RTW)

Polizei/ Kriminalpolizei

Text: Klaus Rahlf/ Doku-Team KFV Steinburg

(kw/ml) Am Sonntag Nachmittag wurden die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Hohenlockstedt mit dem Einsatzstichwort „Brennt Schuppen“ zu einem Einsatz in die Kieler Straße gerufen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hat sich das Feuer bereits unter dem kompletten Dachstuhl des Hauses ausgebreitet.